Geldausgabeautomatensprengung verhindert, drei Tatverdächtige festgenommen

Gemeinsame Pressemitteilung des Landeskriminalamtes Rheinland-Pfalz und der Staatsanwaltschaft Trier: Polizeilicher Einsatz- und Ermittlungserfolg

Die Staatsanwaltschaft Trier und das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz führen ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des schweren Bandendiebstahls und des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion in mehreren Fällen.

In den frühen Morgenstunden des 8. Juli 2020 gelang es Ermittlern des Landeskriminalamtes Rheinland-Pfalz, im nördlichen Rheinland-Pfalz eine Geldausgabeautomatensprengung zu verhindern. In Zusammenarbeit mit den Spezialeinheiten nahmen die Beamten zwei Tatverdächtige fest, bevor sie dazu kamen, einen Geldausgabeautomaten in Antweiler zu sprengen.

Diese Tätergruppierung steht im Verdacht, für zwei weitere Geldausgabeautomatensprengungen in Rheinland-Pfalz in den vergangenen Wochen verantwortlich zu sein.

Nach der vorläufigen Festnahme durchsuchten Ermittler die Wohnungen der Tatverdächtigen, um weiteres Beweismaterial sicherzustellen. Im Zuge der Maßnahmen erfolgte die vorläufige Festnahme einer weiteren Tatverdächtigen.

Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um zwei Männer mit deutscher Staatsangehörigkeit im Alter von je 22 Jahren und eine Frau mit deutscher Staatsangehörigkeit im Alter von 20 Jahren.

Sie werden heute auf Antrag der Staatsanwaltschaft Trier dem Haftrichter vorgeführt.

Die Ermittlungen dauern an. Weitere Einzelheiten können mit Blick auf die laufenden Ermittlungen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht mitgeteilt werden.

gez. ( Fritzen )
Leitender Oberstaatsanwalt